Do

14

Jan

2010

Mit Beintraining zum Sixpack

Viele Fitnesssportler behandeln beim Training ihre Beinmuskeln verglichen mit dem Oberkörper wie Muskeln zweiter Klasse. Sie verbringen lieber eine Stunde beim Bankdrücken als zehn Minuten mit einer Beinübung. Dabei kommst du mit einem Beintraining viel schneller zum Sixpack.

Beine stärken, Haltung wahren

Das häufigste Argument gegen ein Beintraining: Ich trainiere meine Beine doch schon, indem ich täglich gehe und gelegenlich radfahre. Da ist sicherlich etwas Wahres dran. Aber es ist ein Unterschied, ob du deine Beine nur etwas kräftigst oder ob du sie maximal stärkst und in Form bringst.
 
Die Beinmuskeln sind die größten Muskeln deines Körpers. Sie liegen weiter vom Herz entfernt als zum Beispiel die Brust- oder Armmuskulatur. Das bedeutet, dein Körper muss wesentlich härter arbeiten, um deine Beinmuskeln mit Sauerstoff zu versorgen. Darauf haben viele keine Lust. Schade, denn das Beintraining ist auch enorm wichtig für deinen Oberkörper und einen flachen Bauch. 


Die Gesäßmuskulatur sowie die Muskeln der Oberschenkelrückseite stabilisieren dein Becken. Ist sie dafür zu schlapp, kippt dein Becken nach vorne, du bekommst ein Hohlkreuz und dein Bauch steht hervor. Mit entsprechend gestärkten Muskeln kannst du dem entgegenwirken und dein Bauch sieht gleich flacher aus. 

Fett verbrennen, Sixpack zeigen

Die Beinmuskeln sind die größten Fettverbrennungsöfen. Der vierköpfige Schenkelstrecker der Oberschenkelvorderseite verbraucht deutlich mehr Kalorien als der vergleichsweise kleine Bauchmuskel. Ist deine Beinmuskulatur gut trainiert, erhöht sich dein Grundumsatz und du baust Fett rund um die Uhr ab. 

Das kommt deinem potentiellen Waschbrettbauch zugute. Warum? Weil das typische Bauchmuster nur sichtbar wird, wenn du wenig Fett am Körper hast. Strebst du ein Sixpack an, solltest du häufiger deine Beine trainieren. Es ist ein Irrglaube, dass du mit Bauchmuskelübungen Fett am Bauch verbrennst. Ein gezielter Fettabbau ist nicht möglich, weil Muskel- und Fettzellen nichts miteinander zu tun haben. 

Du trainierst mit Bauchmuskelübungen deine Bauchmuskulatur, die darüber liegenden Fettzellen bleiben aber unangetastet. Dein Waschbrettbauch bleibt verborgen. Bauchfett kannst du nur verbrennen, wenn du durch mehr Muskelmasse einen höheren Energieverbrauch hast und eine negative 

Kalorienbilanz erreichst. Und hier ist ein Beintraining wesentlich effektiver als ein Bauchtraining.

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Sa

12

Dez

2009

Magnesium

Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe unseres Organismus.

 

Magnesium ...

 

                 ...ist an allen Stoffwechselreaktionen beteiligt.

                 ...hält den Herzrhythmus im gesunden Takt

                 ...ist unerlässlich für die Bereitstellung von Energie

                 ...leitet die Nervenimpulse in den Muskelzellen weiter.

                 ...reguliert die Muskelkontraktion

                 ...ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen.

                 ...hält die Funktion des zentralen Nervensystems aufrecht.

                 ...wirkt Stressreaktionen entgegen

                 ...regelt als Mitarbeiter der Natrium-Kalium-Pumpe

                    die Durchlässigkeit der Zellwände

                 ...erweitert die Blutgefäße

                 ...verbessert die Stimmungslage

                 ...entspannt die Muskeln

                 ...wirkt krampflösend

                 ...lindert Migräne

                 ...dämpft die Nervenerregbarkeit

                 ...verbessert die Leistung des Herzmuskels

                 ...verringert das Thromboserisiko

                 ...wirkt als natürliches Beruhigungsmittel

                 ...ist an der Wirkung von 300 Enzymen beteiligt.

 

 

Magnesium: Das Herzmittel schlechthin

 

 

  • verbessert die Sauerstoffversorgung in den Zellen, vor allem in den Herzmuskelzellen.
  • entspannt die glatte Muskulatur, weitet die Blutgefäße und senkt einen zu hohen Blutdruck
  • kurbelt die Durchblutung an. Entsprechend beugt es Durchblutungsstörungen und vor allem in deren Folge auftretenden Beschwerden vor.
  • verdünnt das Blut und sorgt dafür, dass es flüssig bleibt.
  • kann wirksam vor Herzinfarkt, Angina pectoris und Schlaganfall schützen.
  • beugt Herz-Rhythmusstörungen vor.


Wann eine Extraportion Magnesium gut ist.

  • bei Leistungssport und schwerer körperlicher Arbeit
  • bei erhöhter Belastung und Stress
  • bei Neigung zu Migräne
  • bei Abmagerungsdiäten oder Untergewicht
  • bei Bluthochdruck und Herzkrankheiten
  • bei Diabetes mellitus ( Zuckerkrankheit )
  • bei Neigung zu Muskelkrämpfen
  • in den Wachstumsjahren
  • während Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei der Einnahme bestimmter Medikamente, wie der Anti-Baby-Pille, Diuretika (Thiazide, Furosemide), Cortison-Präparaten und Abführmitteln
  • bei Magen-Darm-Erkrankungen, die zu einer schlechten Aufnahme von Magnesium führen wie beispielsweise Morbus Crohn
  • bei Durchfall
  • bei hohem Alkoholkonsum
  • bei erhöhter Kaliumversorgung

Nur die sogenannten Magnesiumsalze: Magnesiumcitrat, Magnesiumorotrat oder Magnesiumaspartat nehmen wir drei- bis viermal so gut auf wie Magnesiumcarbonat oder Magnesiumoxyd.


Auszug aus: Magnesium - Neue Erkenntnisse & Anwendung im Alltag - Gesund & Fit Verlag, Erste Auflage November 2009

 

Sprachlich Fit ?